Home
Dr. D. Schuster
Aberration
Vorträge
Kontakt
   
 



Pseudonym als Maler: Peter Mattes. Deshalb von meinen Freunden auch Peter genannt.

Ich bin am 03. Juni 1923, in Mannheim geboren und in einem evangelisch, christlichen Elternhaus unter mehrheitlich jüdischen Hausgenossen ohne jegliche Glaubens- oder Rasseprobleme aufgewachsen. Ich hatte nur gütige Tanten christlicher oder jüdischer Religion. Eine konvertierte zum Führerglauben, die anderen wurden in Theresienstadt ermordet. Nur mein jüdischer Kinderarzt überlebte.

In Mannheim besuchte ich das Realgymnasium das, bei der Machtübernahme, seine nichtchristlichen Lehrer vertrieb und von einer kleinen Schar brauner Fanatiker zu Ehren des "Führers" flugs in Adolf-Hitler-Realgymnasium, Oberschule für Jungen umbenannt wurde, während die neutralen und antinazistischen Lehrer bemüht waren, unters Joch zu kriechen, um den Schülern den Geist der Zeit schmackhafter zu machen. Eine Ausnahme bildete mein hoch verehrter Professor Dr. Anton Link.

Sie schwiegen als 1938 die Synagoge und die Loge gegenüber dem Schulhof brannten und 1940 die jüdischen Mitbürger in der Turnhalle der Schule gesammelt wurden und waren eifrig bemüht, bei Kriegsbeginn, jenen Schüler zu fassen, der das sinnlose Sterben in Langemark zum Kotzen fand und darüber defaitistische Äußerungen gemacht hatte.

Das veranlaßte mich schnell das Weite im Dienste der Wehrmacht bei den Bayrischen Gebirgsjägern zu suchen, wo ich dann Gelegenheit fand, neben dem Kotzen ausgiebig das Sterben zu lernen, was mich bis heute umtreibt, denn ich überlebte die Fronten, trotz zweier Sprengbomben, die mein Elternhaus trafen, als ich gerade dabei war "Heimaturlaub" zu machen.

Durch die Vorsorge eines weitsichtigen Oberbürgermeisters zu Mannheim kam ich selbst hier mit dem Leben davon, denn ich fand gerade noch rechtzeitig Unterschlupf in einem der von ihm zum Schutze der Bürger erbauten Bunker.

Bei Kriegsende zogen mich amerikanische Soldaten aus einer bayrischen Scheune in der ich mich versteckt hatte, um meinem Häscher einem General der Waffen SS zu entkommen, dessen Befehl die Festung Ulm zu verteidigen ich mich entzogen hatte.

In Murnau sperrten die Amerikaner mich, den jungen Leutnant in den Keller eines Arzthaushaltes und ein Hauptmann verhörte mich im warmen Herrenzimmer der Villa über meine Jugend. Er war Deutscher Jude aus Frankfurt und zeigte mir die ersten Bilder , die er Tage zuvor in Dachau gemacht hatte. Das versetzte mich in Wut und Tränen, denn er ging davon aus, daß ich solches gewußt hätte. Wir stritten dann heftig über die Zukunft der Deutschen. Welche er uns nach dem Geschehenen nicht zubilligte. Er war zu betroffen, um das zu können.

Man setzte mich bei dichtem Schneetreiben vor die Tür, vor einen Panzer, der seinen Scheinwerfer auf mich richtete. In der Nacht holte man mich halb erfroren wieder in die warme Küche.

Danach kam ich mit achtzigtausend anderen Kapitulanten in das Lager Mundenheim und dann nach St. Avold in Lothringen. Trotzdem habe ich die Amerikaner für fähig gehalten auch den Frieden zu gewinnen. Sie haben mich nicht enttäuscht trotz ihrer wilden Art mit der sie immer glauben das Rechte zu tun.

Bereits am 4. September 1945 kam ich wieder in die Freiheit auf dem Rangierbahnhof von Friedrichsfeld, marschierte über mein zerstörtes Elternhaus in Mannheim auf den Dilsberg, wo ich meine Eltern vermutete, hatte das Glück sie unversehrt zu finden fuhr mit Ihnen an den Chiemsee, wo wir einmal ein Badehaus hatten, das allerdings unbewohnbar war, wir aber bei unseren Bauern in der alten Sommerfrische gute Aufnahme fanden. Ich verdingte mich als Holzfäller und gründete dann mit meinem Vater zusammen unter amerikanischer Lizenz

eine Färberei in einer liegen gebliebenen Feldküche. In den damaligen Antrag zur Energieerzeugung schrieb ich:

Wood fireing. Meine erste praktische Begegnung mit der Energiefrage.

Mehr von ständigem Hunger als vom Lernen geplagt widmete ich zusammen mit den ersten 16 Studenten nach dem Krieg bereits ab März 1946 dem Studium der Chemie, Physik und Geologie in Heidelberg, wo das braune Lehrpersonal auf der Straße saß und ich dadurch das Glück hatte den reaktivierten Professor Dr. Walter Kossel als Physiklehrer zu haben. Er und der große Philosoph Karl Jaspers unterschieden sich grundlegend vom sonstigen Fachpersonal, das trotzig auf seiner Unschuld beharrte. L. Pauling der doppelte Nobelpreisträger aus Amerika, der "Old Heidelberg" besuchte vermochte es ebenfalls gut zu machen, was dem deutschen Fachpersonal meist fehlte nämlich die Einsicht, daß Wissenschaftler keine Götter sind.

In den Ferien verdiente ich Geld in unserer Färberei, die mein Vater weiter betrieb. Sonst hatten wir keine Einkünfte und Studiengelder zu fordern widersprach dem Gefühl nach 5 Jahren Krieg und Gefangenschaft mit dem Studium ein unverdientes Glück zu genießen, während der Lehrkörper gleichzeitig an unseren Fähigkeiten berechtigte Mängel nachwies. Trotzdem gelangen die Prüfungen, weit besser jedoch die Arbeiten, die mir ein "summa cum laude" bei der Promotion in anorganischer Chemie über das "Thiotrithiazylchlorid" einbrachten.

Nach der Promotion versuchte ich in Marburg am Inst. F. Siliziumchemie zu habilitieren. Ich scheiterte aber daran, weil dort der Ruhm des Professors über die wissenschaftliche Redlichkeit gestellt.

Ich kündigte und ging zu den Farbenfabriken Bayer und bearbeitete dort organische Siliziumverbindungen, die Silicone, deren Anwendung ich forcierte. Ich erlernte die Herstellung von Künstlerfarben und Schuhwichse ebenso wie das Färben von falschem Kaviar, Toilettenartikeln und Papier. Der Umgang mit den Kunden führte mich nahe an deren Probleme heran und ich begann in den Dimensionen dieser fantasievollen Kleinunternehmer zu denken. Ich kündigte erneut und machte mich als Kleinunternehmer selbständig mit der Idee bessere Produkte zu erzeugen. Dies gelang, weil nie jemand auf die chemische Gruppe der Boresteramide als korrosionshemmende Emugatoren und Netzmittel gestoßen war. Diese stellte ich zunächst in einer Garage, dann großtechnisch her und wurde ein Allroundunternehmer vom Reagenzglas bis zum Verkauf.

Das brachte mir erst den Neid und dann die Kauflust der von mir weit überholten Konkurrenz ein. Ich wurde gekauft und als Wissenschaftler und Erfinder erst abgeschottet dann mundtot gemacht und meine Bezüge wurden ersatzlos gestrichen. So endete meine Laufbahn als erfolgreicher Unternehmer.

Lange vorher hatte ich eine echte Heidelbergerin geheiratet, die bereit war anstelle einer gesicherten Kariere weitere gewagte Exkurse freiheitlicher Lebensgestaltung mit mir zu tragen. Wir haben gemeinsam zwei Kinder und das Glück einer ungewöhnlich dauerhaften Zuneigung.

Meine Malerei verschaffte mir schnell Zugang zu den verschiedenen Gilden der Künstler, ihren Ausstellungsmachern und Propheten. Zwar meist gelobt blieb ich dabei doch finanziell erfolglos und bin deshalb froh den Hauptteil meines kleinen Oevres selbst zu besitzen.

Da mich die Philosophie meines Lebens mich dazu bestimmt mich meiner Hände als Innovationsquelle zu bedienen, was zwar eng mit der Tätigkeit meines Hirns einhergeht aber im Gegensatz dazu immer in die bessere Richtung weist, begann ich bereits mit 10 Jahren alle möglichen elektrischen Apparate zu bauen vom Detektor bis zur Influenzmaschine von elektrolytischen Unterbrechern bis zum Funkeninduktor. Die dabei auch zum Zuge kommende Chemie verursachte häufig nicht nur hausinterne Explosionen, Gestank, Rauchwolken und Brände, sondern zwang auch zu Vertuschungsoperationen mit Hilfe meiner guten Mutter, deren Hoffnungen eher auf diesem absonderliche Tun ruhten, denn auf meinen Zensuren in der Schule. Der Verlust aller meiner selbst gebauten Apparate und Experimentalentwürfe durch die bereits erwähnten Bomben traf mich härter als der Verlust des Hauses.

Die Gründung der Fa. Consulta Chemie KG im Jahre 1964, heute in Landau, zur Herstellung von wasserlöslichen Kühl, Schmier und Schneidmitteln nach meinen Boresteramid- Patenten war innovativ und industriell mein größter materieller Erfolg. Die Fa. stellt immer noch sehr erfolgreich diese Produkte her und gehört heute zur BP.

Nach dem Verkauf der Firma segelte ich im Sommer auf eigenem Kiel durchs Mittelmeer und machte mir mit navigatorischer Hilfe von Sohn und Frau die antiken Stätten des Mittelmeers zugänglich, die heute unter dem Schutt der Pauschalreisenden erneut untergehen.

Im Winter versuchte ich frei von allen Nützlichkeiten meinen Jugendträumen nachzugehen und die unterbrochene Fähigkeit zu realisieren mit meiner Hände Geschick ein Zwischending zwischen Chemischer Substanz, Nähmaschine und Elektrizitätswerk zu erfinden. Mit der Entwicklung von Doppelschichtkondensatoren ist mir dies auch beinahe gelungen, alleine die Deutsche Industrie zeigte daran kein Interesse nachdem die Japaner schon vorausgeeilt waren. Forschung ist teuer und so bleibt das Kaufen von fertigen Entwicklungen mit Hilfe des Steuerzahlers der bequemere Weg für deutsche Firmen. Der Konzernchef des größten Konzern schrieb mir sogar einen Brief und empfahl mich den Japanern Wie selbstlos!

Da auch die Entwicklung meines kontinuierlichen Verfahrens zur Herstellung meiner Boresteramide bei meinen Lizenznehmern auf Ablehnung stieß und das ehemalige Traumhaus am Hang nebst Garten, Laborgebäude und Schwimmbad zu groß für meine Frau und mich geworden war, verkauften ich den Ballast und ging in meine alte Heimat in den Chiemgau, der mich allerdings mit einem Schlaganfall begrüßte und mich dadurch von der Rolle brachte.

Da gleichzeitig auch die Fähigkeit Neues zu denken zu erlöschen drohte ließ ich mich gerne durch einen neuen Virus anstecken nämlich der neuen physikalischen Theorie von Oliver Crane " Zentraler Oszillator und Raumquantenmedium"

Dieses Buch signalisierte mir 1992 einen Paradigmenwechsel den ich 1999 auch selbst zu vollziehen vermochte, indem ich vom linear geschlossenen Systemdenken mit Körpern und Kräften zu einer komplexen Raumzeitwelt mit offenen Wirkungsgeflechten fortschritt und alle Materie als Resonanzerscheinung mit der Urmaterie auffaßte. So wenigstens habe ich meinen geistigen Mentor Oliver Crane verstanden und in diesem Sinne auch versucht in meinem eigenen wissenschaftlichen Essay "Das Resonanzprinzip" ( K. Fischerverlag Aachen 1999, ISBN 3-85914-191-7 ) es so darzustellen. Das Buch kann noch vorübergehend bei mir bestellt werden

Aus dem Buch heraus entstand die Notwendigkeit wieder aktiv mit meinen Händen in diese neu erdachte Dimension einzugreifen und diesen unbekannten energetischen Hintergrund zu erschließen.

Wenn dieses bisher unbekannte Raumquantenmedium tatsächlich existierte, dann mußte es durch einen einfachen Versuch nachweisbar sein.

Es mußte nämlich unter geeigneten Umständen eine Wechselwirkung mit einem starken elektrostatischen Feld eintreten, wenn die Behauptung von O. Crane richtig war, daß das Medium sich wie eine stehende Welle verhalte, die auf Kompression und Dekompression reagiere, wodurch negative und positive elektrische Felder entstehen würden, welche ihrerseits wiederum eine Verdichtung oder Verdünnung, also ein Schwerer oder Leichterwerden der Materie zur Folge haber müßten. Also brauchte ich nur Gläser oder andere Nichtleiter elektrostatisch auf zu laden, dann müßten diese geladenen Körper leichter oder schwerer werden. Ich nahm eine exakte analytische Waage zu Hilfe und konnte tatsächlich diesen Effekt nachweisen. Er bestätigte sich in Tausenden von Versuchen. Mit diesem Schuster´schen Versuch wurde ich sicher auf der richtigen Fährte zu sein!

Daraus entwickelte ich Schwerkraftresonanzmotore, die eine Abhängigkeit der mechanisch wirksamen Größen vom Lauf der Sonne zeigten. Siehe auch Vorträge und Veröffentlichungen hierüber. Insbesondere "Experimente mit einem Gravitationsresonanzmotor" A. und I. Schneider Jupiterverlag Zürich.

Weitere Arbeiten mit besseren Hilfsmitteln ließen schließlich die prognostizierten Schwereänderungen noch genauer erfassen und führten zur Entdeckung der Aberration der Schwere im Sommer 2003. Schließlich gelang es auch ohne die Anwendung hoher Spannungen die stehende Mediumswelle in Abhängigkeit vom kosmischen Einfluß mittels Computer gesteuerter Wägungen kontinuierlich zu bestimmen und in sensationellen Diagrammen fest zu halten.

Dabei zeigte sich eine rhythmisch durch den Tagesverlauf vom jeweiligen Materialsystem abhängige Kurve, welche eine charakteristische Ausbildung hat und den Sonnenaufgang und Untergang, sowie besonders auch die Kulmination der Sonne im Wechsel der Schwerepolarität anzeigt. Die verwendeten Kristallresonatoren wurden dabei entweder schwerer oder auch leichter. Wurden sie schwerer, dann tritt an den Wendepunkten, also dem Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder der Kulmination ein Wechsel bzw, eine Umkehr des Kurvenganges ein.

Schließlich gelang es auch geschlossene Behälter mit Wasser dazu zu bringen das kosmische Schwingungssystem, also die Crane´sche Mediumswelle aufzunehmen also mit ihr in eine bleibende Resonanz zu treten, die das gleiche Bild der Aberration zeigen wie die Kristalle der Festkörper.

Weiterhin ist es gelungen die Mediumswelle durch mechanischen Kontakt von einem schwingenden System auf das andere zu übertragen.

Ich berichtete über die Schwereaberration zum ersten Male auf der Tagung des Jupiterverlages in Weilrodt am 23. 11. 2003

Video darüber sind beim Autor zu bestellen.

Weitere künstlerisch literarische Arbeiten:

1. " Die Alphaformel" erschienen 2002 bei Fouque´- Literaturverlag,

ISBN 3-8267- 5034- 9, 2002

Ein spannender Kriminalroman auf wissenschaftlichem Hintergrund.

2. "Die Schattenmaschine" erschienen bei Fouque´- Literaturverlag, ISBN

ISBN 3- 8267- 5008- X ,2002

Ein Utopischer Roman auf dem Hintergrund der eigenen Vita.


 

 

 


 
   
Top